Was braucht ein Raider – Die eigene Klasse

Dieser Eintrag klingt jetzt mal gut doof, ich geb’s zu. Generell kennt doch jeder seine Klasse, und kann spielen, man ist ja schon auf Level 85 gekommen.

Allerdings gibt es massive Unterschiede, ob ich levele oder halt meinen Job als DD, Tank oder Heiler runterspule, oder ob ich versuche, alles rauszuholen und einen Schritt weiterdenke.

Ich meine damit z.B. den Schurken, der auch Blenden in der Leiste hat, um einen gesheepten Mob, der  vorher rauskam, vor den Heilern zu stoppen. Der weiß, dass er mit Finte auch 6 Sekunden lang AOE-Schaden verringern kann, und das dann z.B. beim Omnotron-Vetreidigungssystem einsetzt, wenn es am Ende evt. eng wird.

Ein Jäger, der den einlullenden Schuss in der Leiste hat, falls ein Mob einen Enrage-Effekt hat oder damit einen Magiebuff vom Gegner auch im PvE entfernt.

Der Heilschamane oder Priester, der Buffs von Mobs entfernt, auch wenn er Heiler ist.

Der Palatank, der die Raidbubble in Gruppenschadensphasen (Hallen des Ursprungs, Omegastrahlen bei Anrapeth oder Feuer bei Rajh) zündet.

Generell ein Spieler der auch aufs Unterbrechen mitschaut, wenn nötig, auch wenn der Tank das machen könnte.

Das sind alles Sachen, die nicht zu den Hauptaufgaben der Klasse sind, keine Frage, und die auch über normales CC-Setzen hinausgehen, die aber das Leben in Instanzen, Heros und im Raid deutlich leichter macht.

Schaut euch nicht nur die Guides für euere Klasse an, sondern macht euch auch  die Instanzen an, und redet, wenn es geht, im TS mit den anderen Spielern. Wenn der Heiler sagt, dass der Tank oder die Gruppe bei eine bestimmte Trashgruppe (da gibt’s in den meisten Inis 2-3 Stellen beim Trash, die sind gemein) schwerer zu heilen ist, dann könnten man schauen, ob man CC macht, der Tank CDs anderst verwendet (die braucht man bei den meisten Bossen ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr so dringen), oder man kann schauen, ob man Buffs runternehmen kann (die Wassereles im Thron der Gezeiten oder die großen Feuerball-Mobs in den Hallen des Ursprungs z.B.).

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